Feuchtwiese

Der Sumpfgraben bildet die tiefste Stelle im Park – ein Feuchtbiotop, das vom Grundwasser des Inns und vom Kneippbecken gespeist wird. Mal nass, mal trocken, ist er ein spannender Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Im Sommer steht oft Wasser im Graben, umgeben von Schwertlilien, Sumpfdotterblumen und Mädesüß. Von der Holzplattform aus kann man Libellen und andere Bewohner in aller Ruhe beobachten.

Sumpfgraben allgemein

Der Sumpfgraben bildet die tiefste Stelle im Park – ein Feuchtbiotop, das vom Grundwasser des Inns und vom Kneippbecken gespeist wird. Mal nass, mal trocken, ist er ein spannender Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Im Sommer steht oft Wasser im Graben, umgeben von Schwertlilien, Sumpfdotterblumen und Mädesüß. Von der Holzplattform aus kann man Libellen und andere Bewohner in aller Ruhe beobachten.

Bunte Pflanzen- & Tiervielfalt

sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume

Die leuchtend gelbe Sumpfdotterblume ist ein echter Frühlingsbote – überall dort zu finden, wo es feucht ist: an Bach- und Teichrändern, auf Sumpfwiesen oder in Auwäldern. Auch im Sumpfgraben des Naturerholungsparks wächst sie in großer Zahl. Von April bis Mai schmückt sie den Bereich mit ihren kräftigen, gelben Blüten und bringt Farbe ins frische Frühlingsgrün. Ein wunderschöner Anblick – und ein Zeichen für gesunde, nasse Lebensräume.

Erdkröte

Erdkröte

Im Naturerholungspark sind sie gerade auf Wanderschaft: winzige Erdkröten, die vom Sumpfgraben in Richtung Wald unterwegs sind. Sie verlassen ihre Geburtsstätte und suchen sich neue Verstecke unter Laub, Wurzeln oder Steinen. Die Erdkröte ist mit bis zu 10 cm die größte heimische Krötenart – gut erkennbar an ihrer bräunlichen Haut mit vielen Warzen. Zur Fortpflanzung brauchen Erdkröten ruhige Gewässer, die sie im Frühjahr oft über lange Strecken aufsuchen. Im Sumpfgraben sind dann meterlange Laichschnüre zu sehen, in denen die Eier wie Perlen aufgereiht sind. Aus ihnen schlüpfen Kaulquappen, die sich gegen Fressfeinde behaupten müssen, bevor sie schließlich als kleine Kröten an Land gehen.

Blutweiderich

Blutweiderich

Im Spätsommer leuchtet der Sumpfgraben in sattem Purpur: Der Blutweiderich blüht! Diese stattliche Wildstaude liebt es feucht und wächst an Ufern, auf sumpfigen Wiesen und nassen Böden. Sie kann bis zu 2,5 Meter hoch werden und blüht von Juli bis September. Ihre Blüten sind bei Bienen, Schmetterlingen und vielen anderen Insekten heiß begehrt. Sogar die Raupen des schönen Nachtpfauenauges nutzen den Blutweiderich als Futterpflanze – ein echter Volltreffer für die Artenvielfalt.

Totholz

Totholz

Totholz ist alles andere als tot – es wimmelt nur so vor Leben! Im Naturerholungspark bleibt abgestorbenes Holz ganz bewusst liegen, etwa im Sumpfgraben oder im Waldgarten. Es dient nicht nur als natürliches Strukturelement, sondern wird nach und nach von Pilzen und unzähligen Insekten besiedelt. Manche fressen das Holz, andere leben von den Pilzen oder nutzen entstandene Hohlräume. Auch Wildbienen legen dort ihre Nester an. Je nach Holzart verläuft der Abbau ganz unterschiedlich – oft über viele Jahre. Ein Blick unter die Rinde lohnt sich: Hier lässt sich das verborgene Leben im Holz entdecken. Totholz ist ein wertvoller Lebensraum und ein echter Hotspot für die Artenvielfalt.

Honigbiene

Honigbiene

Im Schaubienenkasten am Rand der Blumenwiese lässt sich das Leben der Honigbienen ganz nah beobachten. Was wie wildes Gewusel aussieht, ist in Wahrheit ein perfekt organisiertes System. Jede Biene im Stock hat ihre Aufgabe: Die meisten sind unfruchtbare Weibchen, die sich um Brutpflege, Wabenbau oder das Sammeln von Nektar kümmern. Männliche Bienen – die Drohnen – leben nur, um die Königin beim Hochzeitsflug zu begatten. Die Königin ist deutlich größer und am farbigen Punkt am Hinterleib gut zu erkennen. Ihre Hauptaufgabe: Eier legen. Auch wenn viele bei „Biene“ sofort an Honig denken – in Österreich leben rund 700 Wildbienenarten, die meist alleine unterwegs sind. Mehr dazu gibt’s im eigenen Wildbienen-Kapitel!

Großer Wollschweber

Großer Wollschweber

Der Große Wollschweber sieht auf den ersten Blick aus wie eine kleine Hummel, gehört aber zu den Fliegen. Mit seinem langen Rüssel schwebt er wie ein winziger Kolibri vor Blüten und saugt Nektar – flink, lautlos und ein toller Bestäuber! Weniger charmant ist sein Nachwuchs: Die Larven entwickeln sich als Parasiten im Nest von Wildbienen, Grabwespen oder bestimmten Schmetterlingen, wo sie sich von deren Nachwuchs ernähren.

Tausenfüßer

Tausendfüßer

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt – Tausendfüßer haben meist „nur“ rund 200 Beinpaare. Die glänzend grau-schwarzen Vielfüßer gehören zur riesigen Gruppe der Gliederfüßer, dem artenreichsten Tierstamm überhaupt. Sie leben bevorzugt feucht und dunkel, sind nachtaktiv und echte Bodenhelfer: Als Humusbildner fressen sie abgestorbene Pflanzenteile und wandeln sie in fruchtbare Erde um. Damit leisten sie – ähnlich wie Regenwürmer – einen wichtigen Beitrag zur Bodengesundheit. Gefährlich sind sie für uns nicht, wohl aber für Vögel und Reptilien, die sie auf ihrem Speiseplan haben.

Ackerhummel

Hummel

Hummeln sind echte Frühlingsboten! Im Gegensatz zu Honigbienen überlebt bei ihnen nur die Jungkönigin den Winter. Sie macht sich im Frühjahr allein auf die Suche nach einem Nistplatz – und gründet dort ihr neues Volk. In Österreich gibt es rund 45 Hummelarten. Besonders häufig sieht man die Ackerhummel (Bombus pascuorum), die mit ihrem pelzigen Körper fleißig von Blüte zu Blüte summt und bei der Bestäubung eine wichtige Rolle spielt.

sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume

Die leuchtend gelbe Sumpfdotterblume ist ein echter Frühlingsbote – überall dort zu finden, wo es feucht ist: an Bach- und Teichrändern, auf Sumpfwiesen oder in Auwäldern. Auch im Sumpfgraben des Naturerholungsparks wächst sie in großer Zahl. Von April bis Mai schmückt sie den Bereich mit ihren kräftigen, gelben Blüten und bringt Farbe ins frische Frühlingsgrün. Ein wunderschöner Anblick – und ein Zeichen für gesunde, nasse Lebensräume.

Erdkröte

Erdkröte

Im Naturerholungspark sind sie gerade auf Wanderschaft: winzige Erdkröten, die vom Sumpfgraben in Richtung Wald unterwegs sind. Sie verlassen ihre Geburtsstätte und suchen sich neue Verstecke unter Laub, Wurzeln oder Steinen. Die Erdkröte ist mit bis zu 10 cm die größte heimische Krötenart – gut erkennbar an ihrer bräunlichen Haut mit vielen Warzen. Zur Fortpflanzung brauchen Erdkröten ruhige Gewässer, die sie im Frühjahr oft über lange Strecken aufsuchen. Im Sumpfgraben sind dann meterlange Laichschnüre zu sehen, in denen die Eier wie Perlen aufgereiht sind. Aus ihnen schlüpfen Kaulquappen, die sich gegen Fressfeinde behaupten müssen, bevor sie schließlich als kleine Kröten an Land gehen.

Blutweiderich

Blutweiderich

Im Spätsommer leuchtet der Sumpfgraben in sattem Purpur: Der Blutweiderich blüht! Diese stattliche Wildstaude liebt es feucht und wächst an Ufern, auf sumpfigen Wiesen und nassen Böden. Sie kann bis zu 2,5 Meter hoch werden und blüht von Juli bis September. Ihre Blüten sind bei Bienen, Schmetterlingen und vielen anderen Insekten heiß begehrt. Sogar die Raupen des schönen Nachtpfauenauges nutzen den Blutweiderich als Futterpflanze – ein echter Volltreffer für die Artenvielfalt.

Totholz

Totholz

Totholz ist alles andere als tot – es wimmelt nur so vor Leben! Im Naturerholungspark bleibt abgestorbenes Holz ganz bewusst liegen, etwa im Sumpfgraben oder im Waldgarten. Es dient nicht nur als natürliches Strukturelement, sondern wird nach und nach von Pilzen und unzähligen Insekten besiedelt. Manche fressen das Holz, andere leben von den Pilzen oder nutzen entstandene Hohlräume. Auch Wildbienen legen dort ihre Nester an. Je nach Holzart verläuft der Abbau ganz unterschiedlich – oft über viele Jahre. Ein Blick unter die Rinde lohnt sich: Hier lässt sich das verborgene Leben im Holz entdecken. Totholz ist ein wertvoller Lebensraum und ein echter Hotspot für die Artenvielfalt.

Honigbiene

Honigbiene

Im Schaubienenkasten am Rand der Blumenwiese lässt sich das Leben der Honigbienen ganz nah beobachten. Was wie wildes Gewusel aussieht, ist in Wahrheit ein perfekt organisiertes System. Jede Biene im Stock hat ihre Aufgabe: Die meisten sind unfruchtbare Weibchen, die sich um Brutpflege, Wabenbau oder das Sammeln von Nektar kümmern. Männliche Bienen – die Drohnen – leben nur, um die Königin beim Hochzeitsflug zu begatten. Die Königin ist deutlich größer und am farbigen Punkt am Hinterleib gut zu erkennen. Ihre Hauptaufgabe: Eier legen. Auch wenn viele bei „Biene“ sofort an Honig denken – in Österreich leben rund 700 Wildbienenarten, die meist alleine unterwegs sind. Mehr dazu gibt’s im eigenen Wildbienen-Kapitel!

Großer Wollschweber

Großer Wollschweber

Der Große Wollschweber sieht auf den ersten Blick aus wie eine kleine Hummel, gehört aber zu den Fliegen. Mit seinem langen Rüssel schwebt er wie ein winziger Kolibri vor Blüten und saugt Nektar – flink, lautlos und ein toller Bestäuber! Weniger charmant ist sein Nachwuchs: Die Larven entwickeln sich als Parasiten im Nest von Wildbienen, Grabwespen oder bestimmten Schmetterlingen, wo sie sich von deren Nachwuchs ernähren.

Tausenfüßer

Tausendfüßer

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt – Tausendfüßer haben meist „nur“ rund 200 Beinpaare. Die glänzend grau-schwarzen Vielfüßer gehören zur riesigen Gruppe der Gliederfüßer, dem artenreichsten Tierstamm überhaupt. Sie leben bevorzugt feucht und dunkel, sind nachtaktiv und echte Bodenhelfer: Als Humusbildner fressen sie abgestorbene Pflanzenteile und wandeln sie in fruchtbare Erde um. Damit leisten sie – ähnlich wie Regenwürmer – einen wichtigen Beitrag zur Bodengesundheit. Gefährlich sind sie für uns nicht, wohl aber für Vögel und Reptilien, die sie auf ihrem Speiseplan haben.

Ackerhummel

Hummel

Hummeln sind echte Frühlingsboten! Im Gegensatz zu Honigbienen überlebt bei ihnen nur die Jungkönigin den Winter. Sie macht sich im Frühjahr allein auf die Suche nach einem Nistplatz – und gründet dort ihr neues Volk. In Österreich gibt es rund 45 Hummelarten. Besonders häufig sieht man die Ackerhummel (Bombus pascuorum), die mit ihrem pelzigen Körper fleißig von Blüte zu Blüte summt und bei der Bestäubung eine wichtige Rolle spielt.

Da Libellen ihre 4 Flügel unabhängig voneinander bewegen können, ist es ihnen möglich im Flug abrupt die Richtung zu wechseln, stehen zu bleiben und sogar rückwärts zu fliegen.
anja-holluschek
Anja Holluschek Biologin & Naturpädagogin

Weiter geht’s!

👉 Mach dich auf zur nächsten Station – dort wartet schon das nächste Naturerlebnis auf dich. Einfach dem Weg folgen – vor Ort findest du wieder ein Schild mit QR-Code, der dich direkt zur passenden Seite führt.

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