Die Blumenwiese

Unsere Blumenwiese ist das Herzstück des Parks! Heimische Wiesenpflanzen wie Margeriten, Wiesensalbei und Glockenblumen bringen wunderbare Farben und locken Bienen & Co. an – ein wahrer Hotspot der Artenvielfalt. Tief wurzelnd bleibt sie auch bei Trockenheit grün – und das fast ohne Pflege. Die Wiese wird nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht und ist so ein Blütenmeer bis in den Herbst!

Allgemein Blumenwiese

Unsere Blumenwiese ist das Herzstück des Parks! Heimische Wiesenpflanzen wie Margeriten, Wiesensalbei und Glockenblumen bringen wunderbare Farben und locken Bienen & Co. an – ein wahrer Hotspot der Artenvielfalt. Tief wurzelnd bleibt sie auch bei Trockenheit grün – und das fast ohne Pflege. Die Wiese wird nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht und ist so ein Blütenmeer bis in den Herbst!

Bunte Pflanzen- & Tiervielfalt

Wilde Möhre

Die Wilde Möhre

Die Wilde Möhre ist die Urform unserer Gartenkarotte – und in den Wiesen des Naturerholungsparks gut vertreten. Von Juni bis September zeigt sie ihre hübschen weißen Doldenblüten, die sich bei Regen oder nachts wie ein Vogelnest zusammenneigen. In der Mitte sitzt meist eine auffällige, dunkel gefärbte „Mohrenblüte“. Der Trick dabei: Der schwarze Punkt soll Bestäubern vorgaukeln, dass hier schon Betrieb herrscht – was wiederum neue Insekten anzieht. Die Wilde Möhre ist also nicht nur raffiniert, sondern auch ökologisch wertvoll. Ihre Blätter dienen Schmetterlingsraupen als Nahrung – etwa dem Schwalbenschwanz, der seine Eier bevorzugt an dieser Pflanze ablegt.

Admiral

Der Admiral

Der Admiral ist ein echter Blickfang unter den Schmetterlingen: schwarze Flügel mit leuchtend roten Bändern, weiße Flecken an den Spitzen und eine kunstvoll gemusterte Unterseite, die ihn perfekt tarnt. Von Mai bis Oktober fliegt er durch unsere Gärten, Wiesen und Waldränder – und bleibt mit etwas Glück sogar bis in den Dezember. Früher zog er zum Überwintern in den Süden, heute übersteht er milde Winter oft auch bei uns. Seine Raupen fressen bevorzugt an Brennnesseln, die Falter selbst lieben überreifes Obst und Blütennektar. Dank des Klimawandels wird der Admiral bei uns immer häufiger auch zum Frühlingsboten.

Honigbiene

Die Honigbiene

Im Schaubienenkasten am Rand der Blumenwiese lässt sich das Leben der Honigbienen aus nächster Nähe beobachten. Was wie wildes Gewusel aussieht, ist in Wahrheit ein perfekt organisiertes System. Jede Biene im Stock hat ihre Aufgabe: Die meisten sind unfruchtbare Weibchen, die sich um die Brutpflege, den Wabenbau oder das Sammeln von Nektar kümmern. Männliche Bienen – die Drohnen – leben nur, um die Königin beim Hochzeitsflug zu begatten. Die Königin ist deutlich größer und am farbigen Punkt auf dem Hinterleib gut zu erkennen. Ihre Hauptaufgabe: Eier legen. Auch wenn viele bei „Biene“ sofort an Honig denken – in Österreich leben rund 700 Wildbienenarten, die meist alleine unterwegs sind. Mehr dazu gibt’s im eigenen Wildbienen-Kapitel!

Ackerhummel

Die Ackerhummel

Hummeln sind echte Frühlingsboten! Im Gegensatz zu Honigbienen überlebt bei ihnen nur die Jungkönigin den Winter. Sie macht sich im Frühjahr allein auf die Suche nach einem Nistplatz – und gründet dort ein neues Volk. In Österreich gibt es rund 45 Hummelarten. Besonders häufig sieht man die Ackerhummel (Bombus pascuorum), die mit ihrem pelzigen Körper fleißig von Blüte zu Blüte summt und bei der Bestäubung eine wichtige Rolle spielt.

Großer Wollschweber

Der große Wollschweber

Der Große Wollschweber sieht auf den ersten Blick aus wie eine kleine Hummel, gehört aber zu den Fliegen. Mit seinem langen Rüssel schwebt er wie ein winziger Kolibri vor Blüten und saugt Nektar – flink, lautlos und ein toller Bestäuber! Weniger charmant ist sein Nachwuchs: Die Larven entwickeln sich als Parasiten in den Nestern von Wildbienen, Grabwespen oder bestimmten Schmetterlingen, wo sie sich von deren Nachwuchs ernähren.

Tausenfüßer

Der Tausendfüßer

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt – Tausendfüßer haben meist „nur“ rund 200 Beinpaare. Die glänzend grau-schwarzen Vielfüßer gehören zur riesigen Gruppe der Gliederfüßer, dem artenreichsten Tierstamm überhaupt. Sie leben bevorzugt feucht und dunkel, sind nachtaktiv und echte Bodenhelfer: Als Humusbildner fressen sie abgestorbene Pflanzenteile und wandeln sie in fruchtbare Erde um. Damit leisten sie – ähnlich wie Regenwürmer – einen wichtigen Beitrag zur Bodengesundheit. Gefährlich sind sie für uns nicht, wohl aber für Vögel und Reptilien, die sie auf ihrem Speiseplan haben.

Feldhase

Der Feldhase

Wer im Winter genau hinschaut, entdeckt vielleicht Hasenspuren im Schnee: zwei parallele Abdrücke – das sind die kräftigen Hinterbeine – und dahinter zwei kleinere von den Vorderpfoten. So hüpft der Feldhase durch den Park. Mit seinem guten Gehör, perfekter Tarnung und beeindruckender Sprintkraft ist er ein echter Überlebenskünstler. Im Winter wird sein Fell heller und passt sich ideal an die Umgebung an. Doch obwohl er so anpassungsfähig ist, hat es der Feldhase heute schwer. Intensive Landwirtschaft und zerschnittene Lebensräume setzen ihm zu. Zu seinen natürlichen Feinden zählen Fuchs, Dachs, Marder und Greifvögel. Umso schöner, wenn sich im Naturerholungspark noch Spuren finden lassen.

Wilde Möhre

Die Wilde Möhre

Die Wilde Möhre ist die Urform unserer Gartenkarotte – und in den Wiesen des Naturerholungsparks gut vertreten. Von Juni bis September zeigt sie ihre hübschen weißen Doldenblüten, die sich bei Regen oder nachts wie ein Vogelnest zusammenneigen. In der Mitte sitzt meist eine auffällige, dunkel gefärbte „Mohrenblüte“. Der Trick dabei: Der schwarze Punkt soll Bestäubern vorgaukeln, dass hier schon Betrieb herrscht – was wiederum neue Insekten anzieht. Die Wilde Möhre ist also nicht nur raffiniert, sondern auch ökologisch wertvoll. Ihre Blätter dienen Schmetterlingsraupen als Nahrung – etwa dem Schwalbenschwanz, der seine Eier bevorzugt an dieser Pflanze ablegt.

Admiral

Der Admiral

Der Admiral ist ein echter Blickfang unter den Schmetterlingen: schwarze Flügel mit leuchtend roten Bändern, weiße Flecken an den Spitzen und eine kunstvoll gemusterte Unterseite, die ihn perfekt tarnt. Von Mai bis Oktober fliegt er durch unsere Gärten, Wiesen und Waldränder – und bleibt mit etwas Glück sogar bis in den Dezember. Früher zog er zum Überwintern in den Süden, heute übersteht er milde Winter oft auch bei uns. Seine Raupen fressen bevorzugt an Brennnesseln, die Falter selbst lieben überreifes Obst und Blütennektar. Dank des Klimawandels wird der Admiral bei uns immer häufiger auch zum Frühlingsboten.

Honigbiene

Die Honigbiene

Im Schaubienenkasten am Rand der Blumenwiese lässt sich das Leben der Honigbienen aus nächster Nähe beobachten. Was wie wildes Gewusel aussieht, ist in Wahrheit ein perfekt organisiertes System. Jede Biene im Stock hat ihre Aufgabe: Die meisten sind unfruchtbare Weibchen, die sich um die Brutpflege, den Wabenbau oder das Sammeln von Nektar kümmern. Männliche Bienen – die Drohnen – leben nur, um die Königin beim Hochzeitsflug zu begatten. Die Königin ist deutlich größer und am farbigen Punkt auf dem Hinterleib gut zu erkennen. Ihre Hauptaufgabe: Eier legen. Auch wenn viele bei „Biene“ sofort an Honig denken – in Österreich leben rund 700 Wildbienenarten, die meist alleine unterwegs sind. Mehr dazu gibt’s im eigenen Wildbienen-Kapitel!

Ackerhummel

Die Ackerhummel

Hummeln sind echte Frühlingsboten! Im Gegensatz zu Honigbienen überlebt bei ihnen nur die Jungkönigin den Winter. Sie macht sich im Frühjahr allein auf die Suche nach einem Nistplatz – und gründet dort ein neues Volk. In Österreich gibt es rund 45 Hummelarten. Besonders häufig sieht man die Ackerhummel (Bombus pascuorum), die mit ihrem pelzigen Körper fleißig von Blüte zu Blüte summt und bei der Bestäubung eine wichtige Rolle spielt.

Großer Wollschweber

Der große Wollschweber

Der Große Wollschweber sieht auf den ersten Blick aus wie eine kleine Hummel, gehört aber zu den Fliegen. Mit seinem langen Rüssel schwebt er wie ein winziger Kolibri vor Blüten und saugt Nektar – flink, lautlos und ein toller Bestäuber! Weniger charmant ist sein Nachwuchs: Die Larven entwickeln sich als Parasiten in den Nestern von Wildbienen, Grabwespen oder bestimmten Schmetterlingen, wo sie sich von deren Nachwuchs ernähren.

Tausenfüßer

Der Tausendfüßer

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt – Tausendfüßer haben meist „nur“ rund 200 Beinpaare. Die glänzend grau-schwarzen Vielfüßer gehören zur riesigen Gruppe der Gliederfüßer, dem artenreichsten Tierstamm überhaupt. Sie leben bevorzugt feucht und dunkel, sind nachtaktiv und echte Bodenhelfer: Als Humusbildner fressen sie abgestorbene Pflanzenteile und wandeln sie in fruchtbare Erde um. Damit leisten sie – ähnlich wie Regenwürmer – einen wichtigen Beitrag zur Bodengesundheit. Gefährlich sind sie für uns nicht, wohl aber für Vögel und Reptilien, die sie auf ihrem Speiseplan haben.

Feldhase

Der Feldhase

Wer im Winter genau hinschaut, entdeckt vielleicht Hasenspuren im Schnee: zwei parallele Abdrücke – das sind die kräftigen Hinterbeine – und dahinter zwei kleinere von den Vorderpfoten. So hüpft der Feldhase durch den Park. Mit seinem guten Gehör, perfekter Tarnung und beeindruckender Sprintkraft ist er ein echter Überlebenskünstler. Im Winter wird sein Fell heller und passt sich ideal an die Umgebung an. Doch obwohl er so anpassungsfähig ist, hat es der Feldhase heute schwer. Intensive Landwirtschaft und zerschnittene Lebensräume setzen ihm zu. Zu seinen natürlichen Feinden zählen Fuchs, Dachs, Marder und Greifvögel. Umso schöner, wenn sich im Naturerholungspark noch Spuren finden lassen.

Von einer heimischen Pflanzenart ernähren sich durchschnittlich in etwa 10 Insektenarten.
anja-holluschek
Anja Holluschek Biologin & Naturpädagogin

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